Verschlagwortet: Jüdisches Leben
Der 1894 in Wien geborene Regisseur und Theaterleiter Renato Mordo, der in der Zwischenkriegszeit u. a. in Darmstadt und Worms wirkte, war einer der produktivsten und vielseitigsten Theaterkünstler der Weimarer Republik. Neben einer biographischen Ausstellung im Karolinensaal des Haus der Geschichte sind jetzt im Vestibül des ehemaligen Theaters Fotografien seiner künstlerischen Tätigkeit in Darmstadt zu sehen.
Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus laden der Arbeitskreis Stolpersteine und das Kulturamt der Wissenschaftsstadt am 24. März zur Verlegung von Stolpersteinen ein.
Im Rahmen des Festivals „100 Tage, 1700 Jahre – Jüdisches Leben in Darmstadt“ laden der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Stadtarchiv und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zur Vortragsveranstaltung “Juden als Darmstädter Bürger” mit Lesung am 15. September in das Haus der Geschichte ein.
Aus Einheiten im Ethikunterricht der Stadtteilschule von Arheilgen zum Thema “Judentum” wurde Anfang des Jahres ein umfangreiches Projekt der Erinnerungskultur.
Für alle interessierten Bürger*innen wird es die Möglichkeit geben, die Reden im Rahmen der zentralen Gedenkstunde online zu verfolgen.
Am 03. Februar 1820 wird in Darmstadt Amalie Fuld geboren. Das kleine Mädchen war das 5. Kind des Schutzjuden Alexander Fuld und seiner Ehefrau Fradelgen. In Darmstadt ansässig befand sich die Familie um 1820 mitten in einer Umbruchphase für die Jüdinnen und Juden.